Sportlicher Herbst
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Sportlicher Herbst

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Eine originelle Sportgeschichte, die hilft, die in der Gesellschaft akzeptierten Normen und Werte zu verstehen, einschließlich moralischer und ethischer Werte. Ein Herbstmärchen darüber, wie Kinder beim Laufen trainieren. Und das freche Mädchen Frechdachs wird nicht in der Lage sein, den starken Charakter der Kinder zu verderben.

Und so kam der wunderbare Herbst zu uns. Er färbte die Bäume mit bunten Farben, trocknete das Laub unter unseren Füßen, beschenkte alle mit einer reichen Ernte. Und er vergaß natürlich nicht die sportlichen Kinder. Er schenkte ihnen warmes, ruhiges, sonniges Wetter.

Auf dem Sportstadion bereiten sich alle auf einen Wettkampf vor, auf einen Sportmarathon. Der Leichtathletik-Trainer achtet darauf, dass die Kinder richtig laufen:

Vasja, schau nach vorne, Kinn höher! Petja, Rücken gerade, nicht nach vorne beugen! Mascha, besser mit den Beinen federn, keine großen Schritte! Ira, hilf dir selbst, mache größere Armbewegungen!

Die Kinder laufen auf der Rundstrecke und geben ihr Bestes. Sie entwickeln einen starken Charakter und gewinnen Willenskraft.

Und auf einer Bank sitzt Frechdachs und schaut zu:

Mit wem soll ich mich anfreunden? Mit wem soll ich trotzig sein? Ich gehe zu Ira, sie ist als letzte ins Ziel gekommen.

Hallo Ira! Ist es dir unangenehm, die Letzte zu sein? Ach, was sind sie schnell! Sei nicht mit ihnen befreundet, komm mit, wir sind beleidigt von allen.

Frechdachs sagte das, umarmte Ira zärtlich und zog sie zur Bank. Aber plötzlich stieß Ira ihre Hand weg:

Heute bin ich die Letzte, aber morgen bin ich die Erste! Ich werde mich sehr anstrengen.

Sagte sie hartnäckig.

Der Herbst freute sich, dass Ira so antwortete, und schenkte ihr rosige Wangen, damit Ira noch schöner wurde.

Frechdachs seufzte schwer und ging zurück auf ihre Bank:

Es ist langweilig, allein zu sitzen und nichts zu tun.

Sie sieht, dass Vasja stolpert und auf der Laufbahn fällt.

Aha, jetzt freunde ich mich mit ihm an.

Dachte Frechdachs und ging zu Vasja und fragte:

Warum weinst du nicht, schreist nicht? Tut es dir nicht weh?

Es tut sehr weh, aber ich kann leiden.

Warum leiden, Dummchen, schrei lauter, stampfe mit den Füßen. Dann werden sie dich bemitleiden und dir eine Medaille geben.

Nein, Sportler weinen nicht, und Medaillen werden für Leistungen gegeben. Geh weg, Frechdachs, ich will nicht mit dir befreundet sein.

Na ja, ich brauche dich auch nicht!

Antwortete Frechdachs mürrisch und ging weg.

Der Herbst blies mit warmem Wind auf Vasjas Wunde, und die Sonnenstrahlen heilten sie. Der Schmerz ließ nach.

Frechdachs sitzt wieder auf der Bank und schaut zu, wie die Kinder trainieren, wie Petja Mascha überholt. Und in ihrer Seele reifte ein hinterhältiger Plan.

Frechdachs holte Mascha ein und flüsterte ihr ins Ohr:

Stoße Petja zur Seite, und du kommst als erste an.

Mascha tat genau das, sie stieß Petja weg. Petja konnte sich nicht halten, verstauchte sich den Fuß und fiel.

Mascha kam als erste an und wartete auf Lob und Belohnung. Aber der Trainer schaute sie aus irgendeinem Grund wütend an. Und der Herbst runzelte die Stirn. Dunkle Wolken bedeckten den Himmel, es wurde dunkel ringsum.

Nur Frechdachs lobte Mascha:

Bravo, klug gemacht, so muss man es machen, den Sieg um jeden Preis erringen.

Mascha drehte sich um und sah, wie Petja auf der Erde saß und nicht aufstehen konnte.

Und Frechdachs flüsterte:

Selbst schuld, konnte sich nicht halten, Schwächling!

Mascha tat Petja leid, sie ging schüchtern zu ihm und fragte:

Tut es sehr weh? Lass mich dir helfen.

Mascha streckte ihrem Freund die Hand hin. Petja ergriff sie, versuchte aufzustehen, konnte sich aber nicht halten, fiel und stöhnte vor Schmerz.

Ich kann nicht auf meinem linken Fuß stehen.

Entschuldige mich bitte, Petja! Entschuldige, ich dachte nicht, dass es so ausgeht.

Der Trainer kam, nahm Petja auf den Arm und trug ihn zum Sanitätsdienst. Mascha stand verwirrt und regungslos da: "Was habe ich nur getan???" — ging ihr durch den Kopf.

Du brauchst dir keine Sorgen zu machen! Die Hauptsache ist, dass du als erste angekommen bist, freue dich!

Versuchte ihre neue Freundin sie zu ermutigen.

Aber in Maschas Herz war keine Freude, sondern nur Bitterkeit und Schwere über ihre eigene Tat.

Ich brauche keinen Sieg um diesen Preis! Geh weg, Frechdachs, von dir kommt nur Unglück!!!

Mascha weinte. Niemand wollte mit Frechdachs befreundet sein, so sitzt sie da und sucht sich neue Freunde. Und wenn sie welche findet, weint der Herbst und überschwemmt die Erde mit Regen.

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