Die Katze Marsi blättert durch eine französische Modezeitschrift und sieht auf einer Seite einen wunderschönen Hut mit breiter Krempe und Hahnfedern.
Als sie die Zeitschrift zu Ende liest, beschließt sie, sich genau so einen Hut zu nähen. Nur weiß die kleine Katze nicht, wo sie Hahnfedern bekommen kann.
Das Kätzchen Wassja rät ihr, den Hahn Peter zu besuchen, um ihn zu überreden, ihr Hahnfedern aus seinem prächtigen Schwanz zu schenken.
Marsi eilt zum Hahn in der Hoffnung, dass er ihr nicht absagt. Peter empfängt die Katze freundlich und hört ihre Bitte an. Überrascht sagt er:
Aber was ist mit mir? Wenn ich dir meine Federn gebe, sehe ich aus wie eine Henne!
Dann macht Marsi dem Hahn einen Vorschlag:
Ich werde dir selbst einen seidenen Schwanz mit bunten Fäden besticken. Er wird dir gefallen.
Gut, ich gebe dir die Federn, aber erst, nachdem du mir den bestickten Schwanz bringst. Ich muss ihn anprobieren.
Peter stimmt zu. Die zauberhaften Pfoten von Marsi vollbringen ein Wunder: Der Schwanz schimmert in allen Regenbogenfarben.
Kein Schwanz, sondern ein Traum, besser als der echte.
Der Hahn staunt, während er den bestickten Schwanz bewundert.
Marsi, du hast dir die Federn verdient, nimm sie.
Von ganzem Herzen bietet Peter der Katze seine Federn an und reicht sie ihr.
Alle Freundinnen von Marsi bewundern bewundernd ihren neuen Hut.