Misha und die Roboter
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Misha und die Roboter

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Ein Audiomärchen, das sich hervorragend zum Vorlesen für Jungen eignet. Es erzählt davon, wie schlecht es ist, ein gieriger und frecher Junge zu sein. Und darin treffen wir Roboter! Aber natürlich stellte sich alles als ein Traum heraus!

Der kleine Misha war ein großer Fan von Spielzeugroboten. Sein ganzes Zimmer war mit verschiedenen Modellen gefüllt, großen und kleinen, es gab sogar welche, die sprechen konnten. Zu jedem Geburtstag schenkten seine Eltern dem Sohn einen neuen Roboter, der sofort einen Namen bekam.

In der Klasse beneideten fast alle Jungen Misha, denn niemand sonst hatte so viele Spielzeuge. Einmal wollte sogar einer seiner Freunde sein neues ferngesteuertes Auto gegen Mishas Roboter tauschen, aber der Junge wollte auf keinen Fall zustimmen.

Misha, du hast doch so viele Roboter! Komm schon, lass uns tauschen, schau mal, was für ein tolles Auto ich habe!

bat der Freund.

Nein, ich brauche eure Autos nicht! Ich will eine ganze Armee von Robotern sammeln, die mich und meine Familie beschützen.

antwortete Misha und eilte nach der Schule sofort nach Hause.

Nach einiger Zeit erfuhr Misha, dass in seinen Hof ein neuer Junge gezogen war, er hieß Danil. Er war mit seinen Eltern in ein neues Haus gezogen, direkt neben Mishas Haus.

Eines Tages klopfte es an der Tür.

Wer ist da?

fragte Mishas Mutter.

Das sind eure neuen Nachbarn.

kam die Antwort von der anderen Seite der Tür.

Mishas Mutter öffnete schnell die Tür. Auf der Schwelle stand Danil mit seiner Mutter, und in ihren Händen hielt sie einen großen, schönen Kuchen.

Misha, begrüße die Gäste!

rief Mishas Mutter freundlich.

Die Mütter der Jungen begannen sofort, leckere Rezepte auszutauschen und Neuigkeiten zu besprechen, während sie sich in der Küche niederließen. Die Jungen gingen unterdessen in Mishas Zimmer.

Wow!

sagte Danil bewundernd.

So eine Robotersammlung habe ich noch nie gesehen! Darf ich sie anfassen?

Vorsichtig! Besser nicht, denn du könntest sie kaputt machen!

Ach, komm schon, so eine Sammlung!

rief Danil.

Ich habe schon bessere gesehen!

Danil drehte sich um und verließ das Zimmer, beleidigt und enttäuscht.

Am nächsten Tag trafen sich die Jungen in der Schule.

Na, wie geht es deinen Robotern? Sind sie noch alle ganz, keiner kaputt?

fragte Danil Misha gehässig.

Misha schaute seinen neuen Freund an und antwortete nichts. Er hatte keine Zeit für Unsinn, zu Hause wartete eine ganze Armee auf ihn.

Der Abend kam, Misha machte das Nachtlicht in seinem Zimmer aus und schlief ein.

Ein helles Licht und ein Krach weckten den Jungen auf, der direkt über seinem Kopf zu hören war. Misha sprang auf und wäre vor Schreck fast auf den Boden gefallen. Vor ihm stand eine ganze Armee von Robotern, denselben, die früher auf seinem Regal gelebt hatten. Jetzt waren diese Roboter, als wären sie zum Leben erwacht, in Bewegung und erzeugten seltsame Geräusche, die wie das Brummen eines Motors und das Knirschen klangen.

Ach-tung!

sagte einer von ihnen mit elektronischer Stimme.

Wir ha-ben ein Ziel! Wir müs-sen un-ser Haus schüt-zen!

Misha konnte seinen Augen nicht trauen. Der Junge schaute ängstlich aus dem Fenster und sah, dass sein Haus umzingelt war. Auf der Straße standen Danil und andere Jungen mit Schleudern und Steinen in den Händen, offensichtlich bereit zum Angriff.

Hey, Misha, warum stehst du da herum? Komm raus! Wenn du die Roboter nicht freiwillig zum Spielen geben willst, dann bekommst du es!

Ein riesiger Stein flog durchs Fenster.

In diesem Moment blitzte alles um ihn herum auf, und vor Mishas Augen verwandelten sich seine kleinen Roboter in echte riesige Maschinen, die bereit waren, ihr Haus und ihren Herrn zu schützen. Lichter blitzten auf ihren Köpfen auf, und echte Gewehre erschienen in ihren Händen, allerdings schossen sie mit Papierkugeln.

Danil und die anderen Jungen kletterten über den Zaun, zerschlugen mit der Schleuder das Fenster und wollten gerade in das Zimmer einsteigen, um die Robotersammlung zu nehmen.

Aber die in echte Soldaten verwandelten Roboter hoben ihre Gewehre und einer von ihnen pfiff laut:

Feu-er!

Es ertönte ein Pfiff, ein Brummen, ein Brüllen, das Licht flackerte an und aus, die Roboter verteidigten das Zimmer, während Danil und die Jungen nur schrien:

Achtung, wir hauen ab!

Misha schloss für einen Moment die Augen und öffnete sie sofort wieder. Um ihn herum herrschte absolute Ordnung, seine Robotersammlung, heil und unversehrt, stand auf demselben Regal, das Fenster war ganz. Der Wecker weckte den Jungen auf, es war Zeit, sich für die Schule fertig zu machen.

Das war wohl nur ein Traum!

seufzte Misha erleichtert auf und machte sich für die Schule fertig.

Misha betrat das Klassenzimmer. Danil saß bereits am Platz, und unter seinem Auge leuchtete ein großer blauer Fleck, sein Arm war in Verbänden. Als der Junge Misha sah, öffnete er schnell seinen Schulranzen und holte eine schöne Schachtel mit einem Roboter aus der neuesten Kollektion heraus.

Das ist für dich!

sagte Danil kaum hörbar und schüttelte Misha die Hand.

Da verstand Misha, dass es kein Traum war, und dass Wunder mit uns geschehen, man muss nur an sie glauben.

Lest Märchen und ihr werdet immer aus schwierigen Situationen als Sieger hervorgehen.

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Das Märchen Misha und die Roboter ist im FB2-Format für Telefone, Tablets, Computer und E-Book-Reader verfügbar.
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